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Jens Best, der Mann, der Google street view komplett machen will
| Internet |

In den letzten Monaten wurde viel über Google street view gesprochen und geschrieben. Nachdem Google den Deutschen die Möglichkeit einräumt hat, sich mit Haus oder Wohnung zu registrieren, damit diese später unkenntlich gemacht werden, steht nun neuer Ärger ins Haus.
Jens Best, ein IT Berater und Fotograf hat nun seine Ankündigung erneuert mit einem Team deutschlandweit alle Gebäude abzufotografieren, die von Google wegen Einsprüchen der Besitzer unkenntlich gemacht werden. Diese Fotos sollen dann mit ihren GPS-Daten online (auf Googles Fotodienst Picasa) gestellt werden und somit jedermann sichtbar. Hintergrund ist, das nach seiner Meinung für das Internet dasselbe gelten muss, wie für die reale Welt. Das Recht auf Panoramafreiheit und das Recht auf Fotografie im öffentlichen Raum, beides Rechte, die besagen, dass man alles fotografieren darf, was man von öffentlichen Straßen und Plätzen aus sehen kann.
„Ich halte es für einen weiteren Schritt zu mehr öffentlich verfügbarem Raum im Digitalen. Das Internet ist ja schon immer die digitale Ebene der einen Realität gewesen. Mit den Fotowelten, zum Beispiel in „Street View“, versteht das jetzt auch der Letzte.“
Natürlich ist seine Aufgabe eine Mammutaufgabe, aber es haben sich bereits fast 300 Unterstützer gefunden, die ihm helfen wollen zu fotografieren. Problematisch ist natürlich für die Fotografen, das es keine Liste oder ähnliches. gibt, nach der sie ausgesparte Gebäude bei Google street view finden könnten. Trotzdem will man diese Aufgabe in Angriff nehmen und sogar Stück für Stück die Fotos in Google Maps und Street View einbinden, so dass sie auch direkt in ihrem digitalen geografischen Umfeld erscheinen.
Was allerdings die Gegner und/oder Hausbesitzer von dieser Aktion bleibt abzuhalten, schließlich haben sie sich explizit gegen einer Verwendung der Fotos auf Google street view ausgesprochen. Ärger ist da sicherlich vorprogrammiert und in unseren Augen auch berechtigt. Schließlich fragt man sich, was Herr Best damit erreichen will, ausser sich selbst ins Rampenlicht zu stellen und das ist für die Allgemeinheit sicher kein rechtfertigender Grund.
Weiterer Link zu diesem Thema:
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