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Google greift Apple an
| Internet |

Apple hat das iPad auf den Markt gebracht und damit dem Tablet PC zu einer unvorstellbaren Wiedergeburt verholfen. Wie schon beim Mac und dem iPhone hat Apple sich damit den Ruf als innovatives Unternehmen und Vorreiter geschaffen. Doch natürlich ziehen solche Erfolge immer auch Nachahmer an. ...
Den Smartphone Markt, den anfangs alleine das iPhone beherrschte, teilen sich mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern. Darunter ist auch Google, der Suchmaschinengigant. Seine Android-Smartphones verkaufen sich inzwischen besser als die iPhones. Und was einmal funktionierte, wird auch ein zweites Mal klappen. So zumindest denkt sich wohl Google und weitet seine Geschäftsbereiche in puncto Hard- und Software deutlich aus. So sollen in Kürze Browsergames, App-Stores und vor allem ein Tablet-PC von Google auf den Markt kommen und im Falle des Tablet-PC soll dies bereits noch in 2010 soweit sein. Dabei wird wohl auf dem „google-pad“ das hauseigene Betriebssystem Android laufen, was schon bei den Smartphones seine Feuertaufe bestand.
Mit dem „Google-pad“ würde Google die Lücke zwischen Google und dem Anwender schliessen können. So bietet Google neben seiner Suchmaschine (in Deutschland weit über 80% Marktanteil), schon seit langem eine Vielzahl von (zumeist kostenlosen) Services, wie z.B. Google Mail an. Nur der Hardwarezugang ins Internet blieb bisher anderen Anbietern vorbehalten, aber dafür kommt nun das „Google-pad“ und Apple wird dies sicher an den Absatzzahlen seines iPad zu spüren bekommen.
Um im Bereich der Browsergames Fuß zu fassen hat Google unlängst beim "Farmville"-Entwickler Zynga mehrere hundert Millionen investiert, so dass man auch dort gespannt sein darf, wann wir etwas von „Google-Browsergames“ zu hören bekommen.
Bei aller Euphorie im Hause Google bleibt abzuwarten, ob sich Google mit diesen neuen Geschäftsbereichen nicht zuviel zumutet. Auch ein gewisser Bill Gates startete mit Microsoft einen sehr expansiven Kurs, um dann einige Entwicklungen gerade im Bereich des Internets zu verschlafen. Als Beispiel sei hier der Versuch genannt mit der Suchmaschine Bing in den Bereich der Suchmaschinen vorzudringen, was sicherlich viel zu spät gestartet wurde und bis heute nicht wirklich gelang, den hier steht felsenfest der Suchmaschinengigant Google.
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