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Stern-RTL-Wahltrend – Die Union weiter obenauf, die Grünen auf Tiefstand
| Politik |
Länger nicht mehr im Programm, haben wir uns mal wieder den Stern-RTL-Wahltrend angesehen und dort gab es deutliche Verschiebungen zum letzten Bericht auf diemeinungen.de.
Die Union aus CDU und CSU ist weiter unangefochten die Nr. 1 mit wieder 33 Prozent. Dagegen ist der Juniorpartner in der Koalition, die FDP weiter im Keller. Gerade mal 3 Prozent kann Philipp Rösler mit seiner Mannschaft hinter sich vereinigen. Zusammen kommt die Koalition somit gerade mal auf ein gutes Drittel der Stimmen (wobei die FDP mit diesem Ergebnis nicht weiter im Bundestag sitzen würde).
Die Sozialdemokraten (SPD) bleibt bei ordentlichen 28 Prozent und setzt sich weiter von ihrem „Juniorpartner“ den Grünen ab. Diese kommen nur noch auf 15 Prozent und sind auf ihrem Jahrestief angelangt. Wenn man bedenkt, dass sie in diesem Jahr schon vor der SPD standen, erkennt man, dass der „Fukushima-Bonus“ längst aufgebraucht ist.
In Summe kommen die beiden größeren Oppositionsparteien somit auf 43 Prozent und stehen damit 10 Prozent vor der Regierungskoalition, erreichen aber noch lange nicht die absolute Mehrheit an Stimmen.
Die Linke bleibt bei 8 Prozent, genauso wie die Piratenpartei, die aber scheinbar den langsamen Gang nach unten angetreten hat. Auf "sonstige Parteien" kommen 5 Prozent.
Das Ergebnis der Union hängt wohl zum großen Teil mit der Person Angela Merkel zusammen. Finden die Menschen sie und ihre Arbeit gut, geht es mit der Union nach oben, haben die Menschen Zweifel an ihr und ihrer Arbeit, geht es genauso nach unten mit der Wählergunst.
Im Politikerranking des stern jedenfalls steht Angela Merkel ganz vorn. Die Befragten konnten Punkte von 0 (für "kein Vertrauen") bis 100 (für "sehr hohes Vertrauen") vergeben und unsere Kanzlerin erhielt im Schnitt gute 59 Punkte. Zum Vergleich, der vermutete SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kommt auf 58 Punkte ebenso wie SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier.
Frau Merkel bleibt also persönlich in der Gunst der Wähler (knapp) vorne und ist weiter das „Zugpferd“ der Union.
Parteichef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler übrigens rutscht mit 35 Punkten auf den vorletzten Rang, liegt damit aber noch deutlich vor Schlusslicht Guido Westerwelle, der mit lediglich 27 Vertrauenspunkten quasi politisch tot ist, zumindest aber schwer angeschlagen.
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