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Bayern Muenchen im Wechselbad der Gefühle
| Sport |

Der FC Bayern Muenchen weiß derzeit nicht, ob er lachen oder weinen soll. Erst werden die vorläufigen und sehr erfreulichen Umsatzzahlen und Gewinne veröffentlicht und dann entdeckt man, dass ein unglaublicher Skandal mit seinem Spieler Arjen Robben ins Haus steht.
Der FC Bayern Muenchen hat in der abgelaufenen Saison einen neuen Umsatzrekord erzielt und das trotz Wirtschaftskrise. Laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wird erstmalig die 300 Mio. Euro Schallmauer durchbrochen und rechnet man die Umsaetze der Allianz-Arena hinzu, die Bayern Muenchen gehört, sollen es sogar um die 350 Mio. Euro sein. Das ist ein deutliches Plus gegenüber der Rekord-Saison 2007/2008, in der sehr gute 286,8 Mio. Euro erzielt werden konnten.
Allein die Einnahmen aus der Champions League, in der man erst im Finale besiegt wurde, wurden auf ca. 50 Mio. beziffert.
Damit schreibt Bayern Muenchen zum 16. Mal in Folge schwarze Zahlen und liegt in der europaeischen Rangliste nur hinter Real Madrid, Manchester United und dem FC Barcelona auf Platz 4.
Diese Zahlen sollten normalerweise zu Freudensprüngen Anlass genug geben, wenn da nicht eine neue Erkenntnis bezüglich der Verletzung des Superstars Arjen Robben aufgetaucht wäre.
Karl-Heinz Rummenigge hat heute behauptet, dass die Schwere der Verletzung (ein Muskelriss) von Arjen Robben dem niederländischen Verband bereits nach dem Testspiel zu Fussball WM am 05. Juni gegen Ungarn in Amsterdam bekannt gewesen war. Die niederländischen Ärzte hatten nach dem Spiel offiziell „nur“ von einem leichten Muskelfaserriss gesprochen. Wäre dem wirklich so, hätte der Verband den Spieler wider besseres Wissen ein zu hohes Risiko eingehen lassen und damit die schwere Verletzung, für die nun Bayern München bezahlen muss, in Kauf genommen.
In dieser Angelegenheit wird es sicher noch einiges Hin und Her geben. Wenn Karl-Heinz Rummenigge aber mit seinem Verdacht Recht hat, ist das eine Riesen-Sauerei, die bestraft gehört.
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