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RTL Dschungelcamp 2012 – ein Fazit!
| TV, Kino, Film |
Das RTL Dschungelcamp ist vorbei. Brigitte Nielsen ist Dschungelkönigin. Soweit das Ergebnis. Was aber steckte 2012 dahinter? War das Dschungelcamp 2012 ein Hit? Wer kann vom Dschungelcamp profitieren und wer hätte es besser gelassen ins Camp zu gehen?
Lesen Sie hier, was das RTL Dschungelcamp 2012 ausmachte.
Punkt 1 – Die Quoten:
Das wichtigste zuerst, die Quoten des Vorjahres konnte das Dschungelcamp 2012 nicht erreichen. Trotzdem lag nur eine Folge unter der 6 Millionen Grenze und die Werbekunden waren zahlreicher als vor einem Jahr. Das Finale am Samstag sahen im Schnitt 7,45 Millionen Zuschauer, was ein sehr ordentlicher Wert ist. In der werberelevanten Zielgruppe kam man dabei auf einen überragenden Marktanteil von 42,5 Prozent. Diese Zahlen sind so gut, das einer Fortsetzung im nächsten Jahr von Seiten des Senders RTL sicher nichts im Wegen stehen sollte.
Punkt 2 – Die Kandidaten:
Hier sind die Ergebnisse wohl höchst unterschiedlich. Während Rocco Stark oder eine Kim Debkowski, die vorher nahezu unbekannt waren sicher einen Schritt nach vorne auf der Bekanntheitsskala gemacht haben und auch sonst relativ sympathisch rüber kamen, dürfte der Zug für die beiden frühen Aussteiger Daniel Lopez und Martin Kesici zumindest vor einem großen Publikum abgefahren zu sein. Sie haben einfach zu wenig gezeigt und blieben insgesamt blaß. Am meisten gesprochen wurde über die nackte Micaela Schäfer und Brigitte Nielsen, die spätere Gewinnerin. Beide haben an Sympathie gewonnen und sollten weiter im TV zu sehen sein. Radost Bokel fiel am meisten durch ihre angebliche Erpressung wegen eines Sexvideos auf und Vincent Raven wegen seines Machoverhaltens und Gemeckers. Beide werden sich wieder in der TV-Versenkung verschwinden. Ailton, Jazzy und Ramona Leiß hatten ihre Karrieren quasi abgeschlossen und werden wohl auch sonst keine Rolle mehr im TV spielen.
Punkt 3 – Die Moderatoren:
Sonja Zietlow und Dirk Bach haben ihre Sache gewohnt gut und souverän gemeistert. Gute Gag-Schreiber und ein geschicktes Bälle zuspielen führten zu einer niveauvollen Moderation, die sich deutlich vom Senderdurchschnitt abhebt.
Punkt 4 – Das Showkonzept:
Hier sollte sich RTL sicher mal überlegen, ob man nicht etwas mehr Schwung rein bringt. Waren es im letzten Jahr vornehmlich die Zwistigkeiten unter den Kandidaten (Sarah Knappik und Jay Khan), fehlte dieses wichtige Mosaiksteinchen diesmal fast komplett. Die Folge war etwas Langeweile, die auch durch die schlechten Wetterbedingungen kaum aufgefangen wurde. Etwas „künstliche Dramaturgie“ täte hier sicherlich gut, wenn man dies auch sicherlich nicht übertreiben darf.
Soweit das Fazit. Warten wir mal ab, was und wer uns im Januar 2013 erwartet.
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