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Schon Gold am Goldautomaten gezogen ?
| Wirtschaft |
Automaten an denen wir etwas „ziehen“ können, kennen wir viele. Kaugummiautomaten, Zigarettenautomaten, Geldautomaten oder auch Fahrkartenautomaten, um nur einige zu nennen. Euch fallen sicherlich noch mehr ein, aber ich wette auf einen Automaten kommt ihr nicht … den Goldautomat. Ja, tatsächlich, es gibt ihn und das nicht nur einmal. Abu Dhabi, Dubai, Las Vegas und die Metropole Nürnberg haben ihn schon.
Das Erfolgsmodell der Marke „GOLD to go“ stammt von Thomas Geissler (50), Chef des Investment-Unternehmens „Ex-Oriente Lux AG“.
Aber warum ein Goldautomat? Die Idee kam Geissler und seinen Kollegen nach der großen Pleite der US-Bank Lehman Brothers und dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise. Gold war auf einmal wieder „in“ und so kauften sich viele Anleger ihr Gold, wenn auch zumeist nicht in Form von echten Barren oder Münzen.
Die ersten Automaten stellten sie testweise 2009 in Frankfurt auf und es war wohl so erfolgreich, dass man Automaten in Berlin, Essen, München, in Bergamo (Italien) und auch in Reutlingen folgen ließ. Allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten stehen heute sechs der goldenen Kisten.
Manche stehen nun in großen Einkaufszentren, andere bei Juwelieren oder in Hotels. Die Kunden kommen aus der gehobene Mittelschicht, die wirklich Reichen gehen nicht an die Automaten.
Wie funktioniert nun aber ein solcher Goldautomat?
Nun, zuerst braucht man mal Geld und davon mindestens 50 Euro (die Höchstgrenze liegt übrigens bei 9500 Euro, da man sich ab einer höheren Summe ausweisen müsste. Man denke an das Geldwäschegesetz.) und dann muss man sich überlegen, ob man Münzen oder Barren haben will. Diese kann man dann nach dem Geldeinwurf „ziehen“.
Die Preise orientieren sich aktuell an den Goldpreisen in New York und London.
Demnächst soll es auch Silberautomaten geben und noch weitere Goldautomaten.
Vielleicht hole ich mir dann auch mal meinen ein Millimeter großen Goldbarren ?!
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Kommentare
Quasi Gold für Jedermann.
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